„Wie viel Stress ist zum Lernen eigentlich nötig? Was sagt die neurobiologische Forschung dazu?“ Im Rahmen seines Vortrags „Fordern – Fördern – Überfordern“ beim Pädagogischen Stammtisch des Moll-Gymnasiums am 3.2.2009 beantwortete Dr. Roman Nitsch diese und weitere Fragen. Dabei ging er zuerst darauf ein, wie der Mensch lernt, und machte dabei deutlich, dass Neugier und emotionale Spannung Grundvoraussetzungen sind. Auch ein gewisses Maß an Stress fördert Lernen. Kinder, die über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen, haben größere Lernerfolge und können durch ein angemessenes Feedback, sei es Lob oder Kritik, weiter motiviert werden. Natürlich sollten realistische Ziele gesetzt und der Grundsatz „Weniger ist mehr“ beachtet werden. Dass dieses Thema vor dem Hintergrund von G8 für Eltern und Lehrer sehr wichtig ist, zeigte sich sowohl an der außergewöhnlich hohen Teilnehmerzahl als auch an den interessierten Fragen in der anschließenden Diskussion.
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.